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Bei „Lesen macht stark“ ist leider keine Antragstellung mehr möglich. Weitere Fördermöglichkeiten im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark: Bündnisse für Bildung“ finden Sie auf der Website www.buendnisse-fuer-bildung.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

  • Projektablauf

    Erste Schritte

    Wie kann eine Beteiligung vorbereitet werden?

    • Kommen Sie mit potenziellen Bündnispartnern und Ehrenamtlichen ins Gespräch. Bereiten Sie eine Kooperation vor.
    • Entscheiden Sie sich für eine Altersgruppe, mit der Sie arbeiten möchten. Überlegen Sie, wie Sie diese für eine Teilnahme gewinnen können.
    • Gewinnen Sie Ehrenamtliche zur Unterstützung und definieren Sie deren Aufgaben.
    • Definieren Sie gemeinsam mit Ihren Bündnispartnern eine geeignete Zielgruppe mit besonderem Förderbedarf.
    • Prüfen Sie anhand unserer Projektinformationen oder in einem persönlichen Gespräch mit uns, ob Ihr "Bündnis für Bildung" die wesentlichen Kriterien erfüllt. 

    Ein Bündnis bilden

    Die Zusammensetzung der drei Bündnispartner wird nach folgendem Muster empfohlen:

    • ein Träger der kulturellen Bildung (z.B. Bibliotheken)
    • ein formaler Bildungsort (z.B. Kindertagestätten, Schulen)
    • eine sozialräumliche Einrichtung oder ein sozialräumlicher Verein (z.B. Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit, der Wohlfahrtspflege, Migrantenselbstorganisationen, Freizeiteinrichtungen o.a.)

    Die Partner teilen die jeweiligen Aufgaben innerhalb des Projektes untereinander auf, ausgerichtet an Ihren Kompetenzen. Festgehalten wird dies in einer Kooperationsvereinbarung. Die Bibliothek kann als federführender Antragsteller auftreten, muss es aber nicht. Jeder Bündnispartner muss auf lokaler Ebene verankert sein. Einzelpersonen können nicht den Status eines offiziellen Bündnispartners haben, der Bündnispartner muss eine juristische Person sein.

    Die Antragstellung

    Antragstellung leicht gemacht

    Einer der Bündnispartner übernimmt federführend die fristgerechte Antragstellung und ist der zentrale Ansprechpartner. 

    Beachten Sie vor der Antragstellung die Informationen des dbv auf der Förderdatenbank. Die Informationen werden zu jeder Ausschreibungsrunde aktualisiert und gelten immer nur für die jeweilige Ausschreibung.

    Die Aktion

    Die Aktionen können inhaltlich passend zu der jeweiligen Alterszielgruppe frei gestaltet werden.
    Dabei können die Kinder und Jugendlichen beispielsweise Videos, Filme, Hörspiele und andere Medienformate produzieren und verbinden und so die Vielfalt des Internets und Social Webs nutzen, um eigene Geschichten zu erarbeiten, zu teilen und zu verbreiten.

    Oder auf Basis einer gelesenen Geschichte wird die eigene Lebenswelt erkundet. Anwendungen wie z.B. Geo-/Edu-Caching, Gaming oder Social Media Anwendungen verbinden dabei kreativ den virtuellen mit dem realen Sozialraum.

    Die Antragstellung erfolgt über die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Bitte beachten Sie die dort zum Download aufgeführten Anlagen. Die ausgefüllten Anlagen sowie der Antrag selbst müssen in der Datenbank eingereicht und postalisch an den dbv gesendet werden.

    Projektideen

    3 bis 5-Jährige: Bilderbuchkino digital - "Pippilothek??? Eine Bibliothek wirkt Wunder"
    Führen Sie mit den Kindern eine "Bilderbuchkino"-Veranstaltung in der Bibliothek durch. Projizieren Sie dafür die Bilder auf eine Leinwand, lesen Sie die Geschichte vor und lernen Sie gemeinsam den leselustigen Fuchs und die schlaue Maus kennen. Lassen Sie die 3 bis 5-Jährigen die Geschichte durch selbst gebastelte Fingerpuppen oder gemalte Bilder weitererzählen und schicken Sie sie auf den Spuren von Maus und Fuchs auf Forschungstour durch die Bibliothek. Über erste Erfahrungen mit dem digitalen Medium "TING-Stift" helfen Sie den kleinen Bibliotheksbesuchern, Bilderbücher auf eine neue Art zu entdecken und ihre Lesefreude zu entwickeln.

    6 bis 8-Jährige: Klick it! Vom Buch zum Netz
    Gemeinsam mit den Kindern lesen Sie eine Geschichte, die die Lebenswelt 6 bis 8-Jähriger widerspiegelt und eine Heldenfigur zum Thema hat. Um das Leseerlebnis zu vertiefen, überlegen Sie sich gemeinsam Fragen zu Handlung und Figuren und helfen den Kindern, diese im Internet zu recherchieren. Dazu führen Sie sie in den Umgang mit geschützten Surfräumen über Kindersuchmaschinen und auf altersgerechten Webseiten ein. Mit den gesammelten Informationen gestalten die Kinder anschließend einen Steckbrief über ihren Helden oder ihre Heldin.

    9 bis 12-Jährige: Fotostory 2.0 – Fotografiere Deine Geschichte
    Lesen Sie gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen eine zu ihrer Lebenswelt passende Geschichte und laden Sie dazu einen Vertreter oder eine Vertreterin einer zur Handlung passenden lokalen Einrichtung ein (z. B. Feuerwehr, Polizei, Reitverein) oder wählen Sie eine andere altersgerechte Heldenfigur. Inspiriert durch das Gelesene können Sie mit den 9 bis 12-Jährigen die Einrichtung besuchen oder die Vertreterin oder den Vertreter interviewen. Helfen Sie den Kindern und Jugendlichen anschließend mit Hilfe von Tablet-PCs eine thematisch passende Fotostory zu entwickeln und diese grafisch umzusetzen.

    13 bis 15-Jährige: Read Social! Offline lesen, online erzählen
    Laden Sie einen Jugendbuchautor oder eine -autorin zu einer Lesung in die Bibliothek ein. Ausgehend von der Geschichte leiten Sie die Jugendlichen an, die Handlung in sozialen Netzwerken und mit anderen Social Web-Anwendungen kreativ und selbstbestimmt weiterzuerzählen und zu kommentieren. Gestalten Sie dafür nach Wahl der 13 bis 15-Jährigen gemeinsam einen Blog, eine Chronik in einem Profil, ein Wiki, einen Podcast oder ein Video und tauschen Sie sich auf Social-Reading-Plattformen mit anderen Leserinnen und Lesern aus.

    16 bis 18-Jährige: Go life! Was will ich werden?
    Wie können das Internet und soziale Medien zur beruflichen Orientierung und Selbstdarstellung genutzt werden? Ausgehend von einem gemeinsam gelesenen Text, der Jugendliche in der Phase der beruflichen Orientierung zum Thema hat, werden die Jugendlichen vor die Aufgabe gestellt, sich mit Hilfe sozialer Netzwerke und anderer Social Web-Anwendungen mit sich selbst, ihren Fähigkeiten und den Fragen und Wünschen, die während der Berufsorientierung aufkommen, auseinanderzusetzen.

    Die Förderung

    Das Projekt wird vollfinanziert, die Einwerbung zusätzlicher Drittmittel ist nicht erforderlich. Eine entsprechende technische Ausstattung wird den Bündnissen nach den inhaltlichen Vorgaben der jeweiligen Aktion gefördert. Die Sachkosten, Aufwandsentschädigungen und Reisekosten für die Ehrenamtlichen sowie Honorare werden nach Richtlinien vergütet.

    Die Bündnisse bringen Eigenleistungen in das Projekt ein (beispielsweise Veranstaltungsorganisation und -ort) und erhalten eine Verwaltungspauschale von 5 Prozent auf die Fördermittel nach Ende der Förderung.

    Nicht gefördert werden können:

    • bereits bestehende Projekte
    • Aktionen, für die bereits anderweitig öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen
    • Personalkosten oder Infrastrukturkosten der durchführenden Organisationen

    Ab sofort sind auch Angebote für junge Geflüchtete förderfähig:
    Vor allem junge Geflüchtete benötigen schnell Angebote, die sie beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Die Aktionen im Rahmen des Projektes richten sich bereits an Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunft, nun können ebenfalls Aktionen gefördert werden, die direkt junge Geflüchtete ansprechen.

    Die Jury

    Der dbv prüft die fristgerecht eingegangenen Anträge auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Anschließend erfolgt eine inhaltliche Bewertung durch eine Jury.

    Die Jury setzt sich aus Fachleuten innerhalb des Verbandes und aus externen Experten zusammen.

    1. Petra Büning, Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 48
    2. Jutta Croll, im Vorstand der Stiftung Digitale Chancen (Verbundpartner), Geschäftsführerin Zentrum für Kinderschutz im Internet – I-KiZ Berlin
    3. Ilka Goetz, Universität Potsdam, Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung
    4. Ronald Gohr, Vertreter der dbv-Kommission Kinder- und Jugendbibliotheken
    5. Ursula Krickl, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Referatsleiterin für Soziales, Jugend und Gesundheit  (als Vertreter aus der kommunalen Kultur- und Bildungsarbeit)
    6. Prof. Gudrun Marci-Boehncke, TU Dortmund, Institut für deutsche Sprache und Literatur
    7. Marit Kunis-Michel, im Vorstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V. , Städtische Bibliotheken Dresden Projekt Lesestark!
    8. Kathrin Reckling-Freitag, Mitglied der dbv-Kommission Bibliothek und Schule
    9. Susanne Schneehorst, Vertreterin der dbv-Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit

    Die Bewilligung

    Nach positiver Bewertung durch die Jury schließt der dbv einen Weiterleitungsvertrag mit dem koordinierenden Bündnispartner ab.

    Mit der Durchführung des Projektes darf nicht vor der formalen Bewilligung des Antrags durch den dbv begonnen werden. Ausgaben, die vor der Bewilligung entstehen, sind nicht zuwendungsfähig.

    Die Durchführung

    Bewilligung erhalten. Was nun?

    Nachdem Sie die schriftliche Bewilligung von Fördermitteln durch den dbv erhalten haben, können Sie offiziell starten.

    Ab Inkrafttreten Ihres Zuwendungsvertrages (siehe letzter Paragraph Zuwendungsvertrag/schriftlicher Bewilligungsbescheid), können Sie mit dem Kauf der förderfähigen Medien und Technik beginnen. Eine exemplarische Übersicht geeigneter Hersteller steht Ihnen dabei zur Verfügung.

    Mit Erhalt des Zuwendungsbescheids können Sie mit der Produktion von Informationsmaterialien beginnen. Die Auflage muss in Relation zur geplanten Aktion und im nachvollziehbaren Verhältnis zu den zu erreichenden Personen stehen. Die dabei obligatorischen Logos und Designvorschriften erhalten Sie vorab in digitaler Form zeitgleich mit dem Zuwendungsbescheid.

    Parallel zum Erwerb der Geräte können Sie Ihre ehrenamtlichen Helfer über die Stiftung Digitale Chancen zu den Schulungen anmelden. Die Geräte sollten zum Qualifizierungstermin vorliegen, damit die Ehrenamtlichen direkt damit arbeiten können.

    Die Stiftung Digitale Chancen bietet kostenlose Schulungen im gesamten Bundesgebiet an. Für die Durchführung der Qualifizierungen arbeitet sie seit vielen Jahren mit einem kompetenten Team von freiberuflich tätigen, medienpädagogisch erfahrenen Trainerinnen und Trainern zusammen.

    Zur Erstattung der Aufwandsentschädigung und der Reisekosten der Ehrenamtlichen steht Ihnen ein Muster-Dokument zur Verfügung. Die Schulungsteilnehmenden oder die Projektverantwortlichen müssen dieses ausfüllen und gemeinsam mit den Originalbelegen an den dbv senden.

    Durchführung der Aktionen

    Lassen Sie die Öffentlichkeit wissen, was Sie tun: Schaffen Sie Aufmerksamkeit und veröffentlichen Sie Ihre Aktionstermine über die Deutschlandkarte auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Holen Sie sich vor der ersten Durchführung die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme der Kinder an der Aktion, sollte dies nicht bereits durch einen Bündnispartner geschehen sein.

    Sie planen die Veranstaltung fotografisch zu begleiten? Dann holen Sie sich vorher die Einverständniserklärung zur Veröffentlichung der Bilder.

    Sie möchten die Eltern für das Projekt begeistern? Dann nutzen Sie das Muster für den Elternbrief und laden Sie zu einem Informationsabend oder gleich zur Teilnahme am Projekt ein.

    Beachten Sie vor Beginn der Aktion auch das Merkblatt zur Aufsichtspflicht und stellen Sie dieses gegebenenfalls auch Ihren Bündnispartnern und den ehrenamtlich Tätigen zur Verfügung.

    Bitte füllen Sie zu jedem Veranstaltungstermin eine Teilnehmerliste aus. Führen Sie die anwesenden Betreuenden, Ehrenamtlichen und gegebenenfalls die (medien-)pädagogischen Fachkräfte und Autoren auf.

    Sollten Sie im Rahmen Ihrer Aktion mit (Medien-)Pädagoginnen und Pädagogen, Honorarkräften und Autorinnen und Autoren zusammenarbeiten, stehen Ihnen dafür Musterverträge sowie Stundenzettel zur Verfügung.

    Sollten Sie für einzelne Aktionen Hilfe bei der Wahl der Leichtlesemedien benötigen, stellt Ihnen der dbv exemplarisch eine Liste zur Verfügung. Auch für die Suche nach Kinder- und Jugendbuchautoren stellen wir Ihnen eine Auswahl an Autoren vor.

  • Häufig gestellte Fragen

     Fragen zur Antragstellung

    Wer ist antragsberechtigt?

    • Das dbv-Projekt ist zugangsoffen: Nicht nur dbv-Mitgliedsbibliotheken können sich bewerben, sondern alle Bibliotheken und Einrichtungen  (z.B. Mehrgenerationenhäuser,  Fördervereine von Bibliotheken und Schulen, Familienzentren, Vereine), sofern sie Leseförderprojekte mit digitalen Medien  umsetzen wollen. 
    • Antragstellende müssen nicht die Bibliotheken sein.
    • Voraussetzung: Der Antragstellende findet zwei lokale Partner und bildet ein lokales Bündnis.
    • Ehrenamtlich geführte Bibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken oder Spezialbibliotheken können ebenfalls einen Antrag stellen oder als Partner in einem lokalen Bündnis teilnehmen.
    • Die Antragstellenden müssen juristische Personen (Einrichtungen) sein.

    Wie wird der Antrag gestellt?

    • Die Antragsstellung erfolgt über die offizielle Förderdatenbank des BMBFs.
    • Für den Projektzeitraum 2013 – 2017 sind pro Kalenderjahr zwei Ausschreibungen geplant.

    Kann man Anträge für mehrere Aktionen stellen?

    • Ja. Das lokale Bündnis kann auch mehrere Aktionen auswählen. Pro Aktion muss ein Antrag ausgefüllt werden.

    Gibt es obligatorische Anlagen zum Antrag?

    • Über die Förderdatenbank werden auch die obligatorischen Anlagen zum Antrag zur Verfügung gestellt: die Kooperationsvereinbarung, das Kalkulationsblatt, ein Blatt „Darstellung der Einrichtung“ und ein Blatt „Bedarf technische Basisgeräte“. 

    Kann man Anträge für mehrere unterschiedliche Konzepte/Projekte stellen?

    • Ja. Das lokale Bündnis kann auch mehrere Anträge stellen.  Pro Projekt  muss ein Antrag ausgefüllt werden.

    Darf nach Ablehnung erneut ein Antrag gestellt werden?

    • Ja. Eine erneute Bewerbung ist sehr willkommen. Das Projektteam gibt entsprechende Hilfestellung und Beratung. 

    Wie wird die Zielgruppe "bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche" definiert?

    • Die Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche, denen durch finanzielle, sozialräumliche, soziokulturelle oder besondere strukturelle Hemmnisse ein Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung erschwert oder verwehrt ist.
    • Im Bericht "Bildung in Deutschland 2012" werden diese so genannten Risikolagen beschrieben. Das BMBF verweist jedoch auch auf Regionen mit sozialem oder strukturellem Nachholbedarf, unter anderem auch auf Regionen mit hohem Migrantenanteil. In den so genannten Risikolagen wachsen Kinder in einem bildungsfernen Elternhaus, mit arbeitslosen Eltern oder in einer Familie mit finanzieller Notlage auf.
    • Auch die Förderung von Maßnahmen, die sich direkt an junge Flüchtlinge richten, kann innerhalb des bestehenden Förderprogramms erfolgen. Konkret bedeutet das:Kernzielgruppe des Programms "Kultur macht stark" sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gemäß dem Nationalen Bildungsbericht. Auch junge Flüchtlinge erfüllen diese Kriterien.
    • Daneben findet sich Bildungsbenachteiligung auch unter anderen sozialräumlichen Umständen: ggf. bei berufstätigen Elternteilen oder in ländlichen Regionen mit geringem kulturellem Angebot. Der Besuch einer Bibliothek oder einer kulturellen Einrichtung ist dann erschwert oder nicht machbar. Diese Kinder und Jugendlichen können an Kunst-, Kultur- und entsprechenden Bildungsangeboten nicht teilhaben und sind daher benachteiligt.
    • Grundsätzlich ist die Teilnahme aller Kinder und Jugendlichen möglich und eine heterogene Gruppenzusammensetzung für eine erfolgreiche Durchführung auch wünschenswert, jedoch darf die primäre Zielgruppe nicht aus den Augen verloren werden.
    • Seit 01. Oktober 2015 sind auch Projekte für Flüchtlinge (Kinder und Jugendliche von 3 – 18 Jahren) förderfähig.

    Bin ich als Veranstalter über das Projekt versichert?

    • Als Veranstalter vor Ort tragen Sie die Verantwortung für einen ausreichenden Versicherungsschutz Ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
    • Bei weiteren bzw. wechselnden Veranstaltungsorten empfiehlt es sich – evtl. in Absprache mit Ihren Kooperationspartnern – den Versicherungsschutz Ihres jeweiligen Vorhabens im Vorfeld zu klären und gegebenenfalls vor Beginn des Projekts abzusichern.

    Wie wird ein "Bündnis für Bildung" gebildet? 

    • In einem lokalen Bündnis müssen sich immer mindestens drei Partner aus verschiedenen Bereichen zusammenfinden.
    • Die Zusammensetzung eines Bündnisses wird vom BMBF nach folgendem Muster empfohlen; dies ist aber nicht bindend:
      • ein Träger der kulturellen Bildung (z.B. die Bibliothek),
      • ein formaler Bildungsort (z.B. Kita, Schule, Einrichtung beruflicher Bildung),
      • eine sozialräumliche Einrichtung oder ein sozialräumlich arbeitender Verein (wie Jugendverbände, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit, Einrichtung der Wohlfahrtspflege, kirchliche Institutionen oder Migrantenselbstorganisationen)
    • Die Partner klären miteinander, welche Kompetenzen und welchen Beitrag sie jeweils zum Erfolg des gemeinsamen Projektvorhabens leisten und welche Aufgabenteilung sie vornehmen. Festgehalten wird dies in einer Kooperationsvereinbarung.    
    • Einzelpersonen können nicht den Status eines offiziellen Bündnispartners haben. Bündnispartner müssen juristische Personen (Einrichtungen) sein.

    Was ist ein "lokales" Bündnis? Wie weit kann der geografische Rahmen gesetzt werden?

    • In städtischen Bereichen ist die Zuordnung "lokal" durch die räumliche Nähe gegeben.
    • In den ländlichen Gebieten (Gemeinde, Kreise oder regionale Landesgrenzen) kann der Begriff "lokal" auch weiter gefasst sein, wenn inhaltlich begründet und organisatorisch durchführbar.

    Können Einrichtungen, die zum gleichen kommunalen Träger gehören wie die Bibliothek, Bündnispartner werden?

    • Ja, dies ist möglich, sofern es drei eigenständig agierende Institutionen sind (z.B. Bibliothek + Kita + VHS einer Stadt).

    Dürfen Schulen Bündnispartner sein?

    • Schulen dürfen Bündnispartner sein, aber nicht den Antrag selbst stellen. Die Aktionen für Kinder und Jugendliche müssen "außerunterrichtlich" bzw. "außerschulisch" durchgeführt werden. Für die Kooperation mit Schulen gibt es daher das Hinweisblatt des BMBF.
    • Die Aktion findet außerhalb der Unterrichtszeit  und nicht im Klassenverband statt. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig. Eine etwaige Mitwirkung von Lehrkräften erfolgt außerhalb ihrer schulischen Verpflichtungen.
    • Projekttage oder -wochen der Schulen sind nicht freiwillig für die Schülerinnen und Schüler, können also nicht gefördert werden. 

    Welche Eigenleistungen müssen erbracht werden?

    • Der Einsatz von Personal für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Aktionen
    • Das Einbringen von Infrastruktur und Sachleistungen (z.B. Räume, Versicherung, Medien, ggf. Internetarbeitsplätze)
    • Die Gewinnung und Koordination der ehrenamtlichen Kräfte
    • Nicht erbracht werden müssen finanzielle Eigenmittel sowie private Drittmittel
    • Nicht gefördert werden können Personalausgaben auf lokaler Ebene, also Gehälter u. ä.
    • Hauptamt ist in diesem Programm nicht förderfähig.

    Ist das lokale Bündnis verpflichtet, Ehrenamtliche einzubinden?

    • Der Einsatz von ehrenamtlichen Kräften ist nach der Förderrichtlinie des BMBF ausdrücklich erwünscht, um ein tragfähiges Fundament für bürgerschaftliches Engagement bei  Bildungsaufgaben zu schaffen. Bei der Antragsbewertung durch die Jury wird deren Einsatz daher positiv berücksichtigt.
    • Eine angemessene Begründung bei Nicht-Einsatz von Ehrenamtlichen wird vom Antragsteller erwartet.
    • Ehrenamtlich Tätige werden für die jeweiligen Aktionen von der Stiftung Digitale Chancen kostenlos qualifiziert, um die Projektleitung vor Ort in der Durchführung zu unterstützen.

    Muss schon bei der Antragsstellung feststehen, welche Personen ehrenamtlich helfen?

    • Bei Antragstellung müssen die Namen der Ehrenamtlichen noch nicht vorliegen, jedoch muss sichergestellt sein, dass der Einsatz gewährleistet wird.
    • Vor Beginn der Schulungen ist mit jedem einzelnen Ehrenamtlichen eine Vereinbarung abzuschließen.

    Welche Aufwandsentschädigung gibt es für die Ehrenamtlichen?

    • Es können beantragt werden: Fahrtkostenerstattungen und Verpflegungsgeld für die Schulung und eine Aufwandsentschädigung für die Durchführungen.
    • Die Fahrtkostenerstattung erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz. Die Aufwandsentschädigung und die Verpflegung erfolgt nach einem vorgegebenen Betrag. Für die Abrechnung sind die Originalbelege erforderlich.
    • Es können keine Übernachtungskosten beantragt werden, da diese nicht förderfähig sind. Diese können demzufolge auch nicht erstattet werden.
    • Der federführende Partner des lokalen Bündnisses rechnet die förderfähigen Kosten mit dem dbv ab.

    Können auch Lehrer oder Erzieher als Ehrenamtliche bei der Durchführung der Aktionen mitwirken?

    • Ja, allerdings ehrenamtlich, d.h. außerhalb ihres Dienstes (Nachweis erforderlich).
    • Eine Mitwirkung von hauptamtlichem Personal ist sehr wichtig, kann aber nach der Förderrichtlinie des BMBF nicht finanziell gefördert werden. 

    Sollte das lokale Bündnis ein (erweitertes) Führungszeugnis von den ehrenamtlich Tätigen verlangen? 

    • Bibliotheken sind nicht verpflichtet, sich von Ehrenamtlichen ein (erweitertes) Führungszeugnis nach § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorlegen zu lassen. Die Bibliothek sollte daher den sonst üblichen Regelungen und Gepflogenheiten ihres Trägers folgen.
    • Andere Einrichtungen sind möglicherweise durch ihre Träger dazu verpflichtet und sollten auch in diesem Projekt ihre sonst üblichen Regelungen anwenden.
    • Sofern ein erweitertes Führungszeugnis durch den Träger verlangt wird, kann die Ausstellung für die jeweilige Person kostenfrei durch die zuständige Gemeinde erfolgen, wenn eine Beantragung der Bibliothek/Einrichtung vorliegt. 

    Warum ist es wichtig, die Ehrenamtlichen für die Durchführung der Maßnahmen zu qualifizieren und wer bietet die Qualifizierungen an?

    • Es wird den lokalen Bündnissen unbedingt empfohlen, seine Ehrenamtlichen für die Durchführung der Aktion qualifizieren zu lassen.
    • Die Qualifizierung stärkt die ehrenamtlich Tätigen in ihrem Engagement und befördert eine möglichst langfristige und somit nachhaltige Einbindung in die Umsetzung der Aktionen/Maßnahmen.
    • Durch die  Qualifizierung werden die Ehrenamtlichen auf ihre unterschiedlichen Aufgaben im Bereich der Leseförderung mit digitalen Medien bei der Durchführung der Aktion vorbereitet.
    • Die Stiftung Digitale Chancen als Verbundpartner des dbv bietet bundesweit eintägige Qualifizierungen für die Ehrenamtlichen an. Die Qualifizierungen sind kostenlos. Die dafür anfallenden Reisekosten werden erstattet. Dafür sind Mittel im Antrag vorzusehen.

    Was wird in den Qualifizierungen vermittelt?

    • Der thematische Schwerpunkt der Qualifizierung liegt auf der Vermittlung medienpädagogischen Basiswissens. Darüber hinaus werden die ehrenamtlich Tätigen in die Lage versetzt, die jeweilige Aufgabenstellung mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zu bewältigen.
    • Die ehrenamtlich Tätigen werden jeweils mit den digitalen Geräten und Anwendungen, Internetangeboten und Plattformen, rechtlichen Rahmenbedingungen, Tipps zur Umsetzung der Aktionen und den medialen Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen vertraut gemacht.
    • Online können weitere Materialien und Links abgerufen werden: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/materialien.cfm?dd=0.
    • Alle Teilnehmenden an den Qualifizierungen erhalten zum Abschluss einen Nachweis über die vermittelten Fähigkeiten und Kompetenzen.
    • Für die Schulungen sind keine Vorkenntnisse notwendig.

    Wer kann sich für eine Qualifizierung anmelden?

    • Die Qualifizierungen richten sich an alle Ehrenamtlichen, die über lokale Bündnisse im Projekt "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" eingebunden sind.
    • Die Anmeldung erfolgt über: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierung von hauptamtlichem Personal ist im Rahmen des Projektes "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
    • Nehmen Sie bei Rückfragen gerne Kontakt mit der Stiftung Digitale Chancen auf: 030-43727740 oder sliebender@digitale-chancen.org.

    Wo und wann finden die Qualifizierungen statt?

    • Die Stiftung Digitale Chancen bietet seit Herbst 2013 Qualifizierungen im gesamten Bundesgebiet an. Alle Termine und Orte für Qualifizierungen finden Sie unter: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierungen finden dezentral statt und werden so angeboten, dass lange Anfahrtswege nach Möglichkeit vermieden werden.
    • Falls keine entsprechenden Qualifizierungen in der Nähe oder zu einem passenden Zeitpunkt angeboten werden, wenden sie sich bitte an das Team der Stiftung Digitale Chancen, um nach Möglichkeit eine Einzelfall-Lösung zu vereinbaren.

    Was sollten die Ehrenamtlichen zu den jeweiligen Qualifizierungen mitbringen?

    • Es  sollten zu den Qualifizierungen die jeweils für die Durchführung der Aktion/Maßnahme benötigten technischen Geräte mitgebracht werden (pro ehrenamtlich tätige Person): z.B.
      • 1 Digitaler Lesestift und mind. 1 Buch zum Stift
      • 1 Tablet-PC
    • Die technischen Geräte sollten den Ehrenamtlichen über die lokalen Bündnisse zur Verfügung gestellt werden. Die lokalen Bündnisse werden im Zuwendungsvertrag (Bewilligungsbescheid) gebeten, die technischen Geräte umgehend nach der Bewilligung zu erwerben, damit sie zur Qualifizierung mitgenommen werden können.
    • Ein eigenes Laptop oder andere mobile Endgeräte können gerne mitgebracht werden. Dies ist aber nicht verpflichtend.

     

    Fragen zu den Bündnispartnern

     

    Wie wird ein "Bündnis für Bildung" gebildet? 

    • In einem lokalen Bündnis müssen sich immer mindestens drei Partner aus verschiedenen Bereichen zusammenfinden.
    • Die Zusammensetzung eines Bündnisses wird vom BMBF nach folgendem Muster empfohlen; dies ist aber nicht bindend:
      • ein Träger der kulturellen Bildung (z.B. die Bibliothek),
      • ein formaler Bildungsort (z.B. Kita, Schule, Einrichtung beruflicher Bildung),
      • eine sozialräumliche Einrichtung oder ein sozialräumlich arbeitender Verein (wie Jugendverbände, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit, Einrichtung der Wohlfahrtspflege, kirchliche Institutionen oder Migrantenselbstorganisationen)
    • Die Partner klären miteinander, welche Kompetenzen und welchen Beitrag sie jeweils zum Erfolg des gemeinsamen Projektvorhabens leisten und welche Aufgabenteilung sie vornehmen. Festgehalten wird dies in einer Kooperationsvereinbarung.    
    • Einzelpersonen können nicht den Status eines offiziellen Bündnispartners haben. Bündnispartner müssen juristische Personen (Einrichtungen) sein.

    Was ist ein "lokales" Bündnis? Wie weit kann der geografische Rahmen gesetzt werden?

    • In städtischen Bereichen ist die Zuordnung "lokal" durch die räumliche Nähe gegeben.
    • In den ländlichen Gebieten (Gemeinde, Kreise oder regionale Landesgrenzen) kann der Begriff "lokal" auch weiter gefasst sein, wenn inhaltlich begründet und organisatorisch durchführbar.

    Können Einrichtungen, die zum gleichen kommunalen Träger gehören wie die Bibliothek, Bündnispartner werden?

    • Ja, dies ist möglich, sofern es drei eigenständig agierende Institutionen sind (z.B. Bibliothek + Kita + VHS einer Stadt).

    Dürfen Schulen Bündnispartner sein?

    • Schulen dürfen Bündnispartner sein, aber nicht den Antrag selbst stellen. Die Aktionen für Kinder und Jugendliche müssen "außerunterrichtlich" bzw. "außerschulisch" durchgeführt werden. Für die Kooperation mit Schulen gibt es daher das Hinweisblatt des BMBF.
    • Die Aktion findet außerhalb der Unterrichtszeit  und nicht im Klassenverband statt. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig. Eine etwaige Mitwirkung von Lehrkräften erfolgt außerhalb ihrer schulischen Verpflichtungen.
    • Projekttage oder -wochen der Schulen sind nicht freiwillig für die Schülerinnen und Schüler, können also nicht gefördert werden. 

    Welche Eigenleistungen müssen erbracht werden?

    • Der Einsatz von Personal für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Aktionen
    • Das Einbringen von Infrastruktur und Sachleistungen (z.B. Räume, Versicherung, Medien, ggf. Internetarbeitsplätze)
    • Die Gewinnung und Koordination der ehrenamtlichen Kräfte
    • Nicht erbracht werden müssen finanzielle Eigenmittel sowie private Drittmittel
    • Nicht gefördert werden können Personalausgaben auf lokaler Ebene, also Gehälter u. ä.
    • Hauptamt ist in diesem Programm nicht förderfähig.

     

    Fragen zu den Ehrenamtlichen und Qualifizierungen

     

    Ist das lokale Bündnis verpflichtet, Ehrenamtliche einzubinden?

    • Der Einsatz von ehrenamtlichen Kräften ist nach der Förderrichtlinie des BMBF ausdrücklich erwünscht, um ein tragfähiges Fundament für bürgerschaftliches Engagement bei  Bildungsaufgaben zu schaffen. Bei der Antragsbewertung durch die Jury wird deren Einsatz daher positiv berücksichtigt.
    • Eine angemessene Begründung bei Nicht-Einsatz von Ehrenamtlichen wird vom Antragsteller erwartet.
    • Ehrenamtlich Tätige werden für die jeweiligen Aktionen von der Stiftung Digitale Chancen kostenlos qualifiziert, um die Projektleitung vor Ort in der Durchführung zu unterstützen.

    Muss schon bei der Antragsstellung feststehen, welche Personen ehrenamtlich helfen?

    • Bei Antragstellung müssen die Namen der Ehrenamtlichen noch nicht vorliegen, jedoch muss sichergestellt sein, dass der Einsatz gewährleistet wird.
    • Vor Beginn der Schulungen ist mit jedem einzelnen Ehrenamtlichen eine Vereinbarung abzuschließen.

    Welche Aufwandsentschädigung gibt es für die Ehrenamtlichen?

    • Es können beantragt werden: Fahrtkostenerstattungen und Verpflegungsgeld für die Schulung und eine Aufwandsentschädigung für die Durchführungen.
    • Die Fahrtkostenerstattung erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz. Die Aufwandsentschädigung und die Verpflegung erfolgt nach einem vorgegebenen Betrag. Für die Abrechnung sind die Originalbelege erforderlich.
    • Es können keine Übernachtungskosten beantragt werden, da diese nicht förderfähig sind. Diese können demzufolge auch nicht erstattet werden.
    • Der federführende Partner des lokalen Bündnisses rechnet die förderfähigen Kosten mit dem dbv ab.

    Können auch Lehrer oder Erzieher als Ehrenamtliche bei der Durchführung der Aktionen mitwirken?

    • Ja, allerdings ehrenamtlich, d.h. außerhalb ihres Dienstes (Nachweis erforderlich).
    • Eine Mitwirkung von hauptamtlichem Personal ist sehr wichtig, kann aber nach der Förderrichtlinie des BMBF nicht finanziell gefördert werden. 

    Sollte das lokale Bündnis ein (erweitertes) Führungszeugnis von den ehrenamtlich Tätigen verlangen? 

    • Bibliotheken sind nicht verpflichtet, sich von Ehrenamtlichen ein (erweitertes) Führungszeugnis nach § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorlegen zu lassen. Die Bibliothek sollte daher den sonst üblichen Regelungen und Gepflogenheiten ihres Trägers folgen.
    • Andere Einrichtungen sind möglicherweise durch ihre Träger dazu verpflichtet und sollten auch in diesem Projekt ihre sonst üblichen Regelungen anwenden.
    • Sofern ein erweitertes Führungszeugnis durch den Träger verlangt wird, kann die Ausstellung für die jeweilige Person kostenfrei durch die zuständige Gemeinde erfolgen, wenn eine Beantragung der Bibliothek/Einrichtung vorliegt. 

    Warum ist es wichtig, die Ehrenamtlichen für die Durchführung der Maßnahmen zu qualifizieren und wer bietet die Qualifizierungen an?

    • Es wird den lokalen Bündnissen unbedingt empfohlen, seine Ehrenamtlichen für die Durchführung der Aktion qualifizieren zu lassen.
    • Die Qualifizierung stärkt die ehrenamtlich Tätigen in ihrem Engagement und befördert eine möglichst langfristige und somit nachhaltige Einbindung in die Umsetzung der Aktionen/Maßnahmen.
    • Durch die  Qualifizierung werden die Ehrenamtlichen auf ihre unterschiedlichen Aufgaben im Bereich der Leseförderung mit digitalen Medien bei der Durchführung der Aktion vorbereitet.
    • Die Stiftung Digitale Chancen als Verbundpartner des dbv bietet bundesweit eintägige Qualifizierungen für die Ehrenamtlichen an. Die Qualifizierungen sind kostenlos. Die dafür anfallenden Reisekosten werden erstattet. Dafür sind Mittel im Antrag vorzusehen.

    Was wird in den Qualifizierungen vermittelt?

    • Der thematische Schwerpunkt der Qualifizierung liegt auf der Vermittlung medienpädagogischen Basiswissens. Darüber hinaus werden die ehrenamtlich Tätigen in die Lage versetzt, die jeweilige Aufgabenstellung mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zu bewältigen.
    • Die ehrenamtlich Tätigen werden jeweils mit den digitalen Geräten und Anwendungen, Internetangeboten und Plattformen, rechtlichen Rahmenbedingungen, Tipps zur Umsetzung der Aktionen und den medialen Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen vertraut gemacht.
    • Online können weitere Materialien und Links abgerufen werden: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/materialien.cfm?dd=0.
    • Alle Teilnehmenden an den Qualifizierungen erhalten zum Abschluss einen Nachweis über die vermittelten Fähigkeiten und Kompetenzen.
    • Für die Schulungen sind keine Vorkenntnisse notwendig.

    Wer kann sich für eine Qualifizierung anmelden?

    • Die Qualifizierungen richten sich an alle Ehrenamtlichen, die über lokale Bündnisse im Projekt "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" eingebunden sind.
    • Die Anmeldung erfolgt über: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierung von hauptamtlichem Personal ist im Rahmen des Projektes "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
    • Nehmen Sie bei Rückfragen gerne Kontakt mit der Stiftung Digitale Chancen auf: 030-43727740 oder sliebender@digitale-chancen.org.

    Wo und wann finden die Qualifizierungen statt?

    • Die Stiftung Digitale Chancen bietet seit Herbst 2013 Qualifizierungen im gesamten Bundesgebiet an. Alle Termine und Orte für Qualifizierungen finden Sie unter: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierungen finden dezentral statt und werden so angeboten, dass lange Anfahrtswege nach Möglichkeit vermieden werden.
    • Falls keine entsprechenden Qualifizierungen in der Nähe oder zu einem passenden Zeitpunkt angeboten werden, wenden sie sich bitte an das Team der Stiftung Digitale Chancen, um nach Möglichkeit eine Einzelfall-Lösung zu vereinbaren.

    Was sollten die Ehrenamtlichen zu den jeweiligen Qualifizierungen mitbringen?

    • Es  sollten zu den Qualifizierungen die jeweils für die Durchführung der Aktion/Maßnahme benötigten technischen Geräte mitgebracht werden (pro ehrenamtlich tätige Person): z.B.
      • 1 Digitaler Lesestift und mind. 1 Buch zum Stift
      • 1 Tablet-PC
    • Die technischen Geräte sollten den Ehrenamtlichen über die lokalen Bündnisse zur Verfügung gestellt werden. Die lokalen Bündnisse werden im Zuwendungsvertrag (Bewilligungsbescheid) gebeten, die technischen Geräte umgehend nach der Bewilligung zu erwerben, damit sie zur Qualifizierung mitgenommen werden können.
    • Ein eigenes Laptop oder andere mobile Endgeräte können gerne mitgebracht werden. Dies ist aber nicht verpflichtend.

     

    Fragen zu den Fördermitteln

     

    Welche technische Ausstattung zur Durchführung der Aktionen wird aus den Projektmitteln gefördert?

    • „Lesen macht stark“ ist kein Ausstattungsprogramm, sondern ein Förderprogramm für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.
    • Es können die zur Durchführung von Aktionen unabdingbar notwendigen technischen Basisgeräte (z.B. elektronische Lesestifte, Tablets, Beamer, Laptop) beantragt werden, sofern sie nicht beim Antragstellenden oder den Partnern vorhanden sind. Der Bedarf ist in der Maßnahmenbeschreibung im Antrag ausführlich darzulegen und durch die Anlage zum Vertrag (siehe Anlage „Bedarf technische Basisgeräte“) mit Unterschrift zu bestätigen.
    • Der dbv ist vom Fördergeber zu einer intensiven Prüfung angehalten, da nur „projektbezogene Ausgaben“ förderfähig sind. 
    • Sofern aufwändige Technik benötigt wird, muss die Verhältnismäßigkeit der Ausgaben über die Projektlaufzeit gegeben sein. Andernfalls geht Ausleihe vor Erwerb. Es können  elektronische Lesestifte/Audiostifte (z.B. TING-Stifte und vertingte Bücher, TipToi-Stifte und entsprechende Bücher) beantragt werden.
    • Nach Erhalt der Bewilligung durch den dbv erwirbt der Bewilligte = Letztzuwendungsempfänger (LZE) die technischen Basisgeräteselbst und ruft dann die Mittel dafür beim dbv ab. 

    Muss die Bibliothek/Einrichtung finanziell in Vorleistung gehen bei der Anschaffung der benötigten Technik?

    • Wenn möglich, wird empfohlen, in Vorleistung zu gehen. 
    • Wenn nicht möglich, können Mittel alle zwei Monate beim dbv abgerufen werden.
    • Der Zahlungsabruf erfolgt über die Datenbank.

    Was passiert mit der technischen Ausstattung nach Ende des Projektzeitraumes?

    • Die technischen Basisgeräte verbleiben nach Abschluss der Aktion beim Bündnis bzw. nach Einigung innerhalb der Bündnispartner z.B. beim federführenden Antragstellenden.
    • Die technischen Basisgeräte dürfen nur für die Durchführung der beantragten Aktionen genutzt werden. Sie sind nicht Teil der Infrastruktur des Antragstellenden.

    Können für die Durchführung der Aktionen auch pädagogische Fachkräfte (Honorarkräfte) bezahlt werden?

    • Es gibt die Möglichkeit, (medien-)pädagogische Fachkräfte (Honorarkräfte) bei den Durchführungen der Aktion einzubinden, sofern dies die Qualität der Aktionen sichern hilft und in Umfang und Inhalt angemessen ist.
    • Die Qualifizierung der Honorarkraft ist nachzuweisen (durch Referenzen, Ausbildungsnachweise u.ä.).
    • Die Honorierung erfolgt in einem vom dbv vorgegebenen Kostenrahmen und auf Rechnung. Es können nur tatsächlich gezahlte Honorare später erstattet werden.
    • Eine Vergütung für die Erstellung des Förderantrages mit Hilfe einer Honorarkraft und die damit zusammenhängenden Ausgaben sind jedoch in keinem Falle förderfähig.
    • Honorare an hauptberufliche Mitarbeitende des Antragstellenden oder der Bündnispartner sind nicht zuwendungsfähig. 

    Wie erfolgt der Nachweis der Verwendung der Fördermittel?

    • Entsprechend Ihres Zuwendungsvertrags ist die Verwendung der Zuwendung innerhalb von zwei Monaten nach Erfüllung des Zuwendungszwecks, spätestens jedoch mit Ablauf des zweiten auf dem Bewilligungszeitraum folgenden Monats dem dbv nachzuweisen.
    • Bei einer Förderung über zwei oder mehrere Jahre müssen, je nach Laufzeit, während der Förderung ein oder mehrere Zwischennachweis/e über die Förderdatenbank erstellt werden. Eine Anleitung und Informationen zur Erstellung eines Zwischennachweises, den Inhalten, Anlagen und den technischen Schritten finden Sie zusammengefasst in der PDF „Informationen für LZE zur Erstellung des Zwischennachweis 2016“ im Downloadbereich. Bitte nutzen Sie zudem das Handbuch zur Förderdatenbank für Antragsteller.
    • Der Verwendungsnachweis wird am Ende Ihrer Förderung abschließend von Ihnen auf der Förderdatenbank erstellt. Bei einer einjährigen Förderung kann direkt der Verwendungsnachweis zum Abschluss Ihrer Förderung auf der Datenbank erstellt werden. Eine Anleitung und Informationen zur Erstellung eines abschließenden Verwendungsnachweises, den Inhalten, Anlagen und den technischen Schritten auf der Datenbank, finden Sie zusammengefasst in der PDF „Informationen für LZE zur Erstellung des Verwendungsnachweises“ im Downloadbereich. Bitte nutzen Sie zudem das Handbuch zur Förderdatenbank für Antragsteller.
  • Downloads

    Qualitätssicherung

    Bis zum Dezember 2015 fanden im Rahmen von Lesen macht stark Fragebogenerhebungen lokal bei den Bündnissen vor Ort statt. Diese dienten der Evaluation der Maßnahmenkonzepte und deren Qualitätssicherung. Die Ergebnisse der Auswertung sind in die Weiterentwicklung des Projekts für 2016/2017 eingeflossen. Diese Phase ist seit dem 01. Januar 2016 beendet. Bitte schicken Sie keine Fragebögen mehr an die Stiftung Digitale Chancen. Als Muster steht den Bündnissen der Fragebogen für Kinder und Jugendliche weiterhin für die eigene Auswertung zur Verfügung.

    Werbemaßnahmen

    Bitte beachten Sie, dass Sie sich im Rahmen einer Teilnahme an "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" zur Verwendung der Absendermarke des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie zur Nutzung des Projektlogos verpflichten. Beide Logos gehen Ihnen in digitaler Form zeitgleich mit dem Zuwendungsvertrag zu.

    QR-Code
     zur Website "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien"

     
       

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

     

    Publikationen

    Publikation des Deutschen Kulturrats
    Politik & Kultur - Dossier "Kultur macht stark"

    Publikationen des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
    Broschüre "Kultur macht stark"
    Flyer "Kultur macht stark"