Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.

Ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit der Förderung von "Bündnissen für Bildung" verfolgt das BMBF fünf Ziele:

  • Neue Bildungschancen für Kinder und Jugendliche eröffnen, die bei den Aktionen Anerkennung erfahren und ihren Horizont erweitern.
  • Eine neue soziale Bewegung für gute Bildung anstoßen und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft der jungen Generation schärfen, durch Bündnisse, die Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement stärken.
  • Die tragfähige Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure auf lokaler Ebene fördern – möglichst nah an den Kindern und Jugendlichen.
  • Kulturelle Bildung in die Breite tragen, zu den Kindern, die bislang am weitesten von ihr entfernt sind.
  • Den in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg abzuschwächen.

Kultur macht stark öffnet Programm für junge Flüchtlinge

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: "Wenn Integration gelingt, profitieren alle"

"Mit den lokalen Bündnissen für Bildung im Programm "Kultur macht stark" werden derzeit 300.000 Kinder und Jugendliche erreicht. Die Programmpartner können ab sofort zusätzliche Angebote für junge Flüchtlinge durchführen. In den Bildungsbündnissen werden Sprach- und Kulturtechniken vermittelt, die bei der Integration helfen und einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung einer Integrationskultur leisten."
Quelle: "Bildung ist der Schlüssel" [Pressemitteilung 127/2015], http://www.bmbf.de, 30.09.2015

Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die 34 Projekte der bundesweiten Verbände und Institutionen:

  • Die Aktionen in den Projekten richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen 3 – 18 Jahre.
  • Die Aktionen sind niedrigschwellig, um vor allem bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche erreichen zu können.
  • Die Aktionen werden auf lokaler Ebene in Bündnissen mit mind. drei Akteuren durchgeführt.
  • Die Aktionen werden im außerschulischen (hier: außerunterrichtlichen) Bereich durchgeführt, Schulen können jedoch Kooperationspartner sein.
  • Die Aktionen werden vor Ort von ehrenamtlichen Personen durchgeführt, um die Entwicklung tragfähiger bürgerschaftlicher Netzwerke zu fördern. Daher wird kein hauptamtliches Personal auf lokaler Ebene finanziert.